Kulturprogramm 2016

Die neue Saison startet im Oktober 2016!

Kartenvorverkauf September 2016

x


Sonntag, 9. Oktober 2016 um 17 Uhr

Berlin - Paris

Eine musikalische Reise

Gabi Sutter

Genießen Sie zuerst die Berliner Luft mit Paul Lincke, Claire Waldoff bis hin zu Walter Kollo, wo keen Oooge trocken bleibt, und tauchen Sie dann in das Pariser Flair ein.

Stürmisch bis leidenschaftlich, aber auch leise und melancholisch kredenzt die Sutter Ihnen neben Edith Piaf andere bekannte Interpreten. Französische Spezialitäten, die auf der Zunge zergehen. Und begleitet wird die vielseitige Sängerin von Herrn Uhlenbusch, der virtuos auf den Tasten und Knöpfen des Akkordeons spielt.
Ob Berliner Kodderschnauze oder französische Nonchalance, Sie werden voll auf Ihre Kosten kommen. Ein unvergesslicher Abend, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
Bon Appetit


x


Freitag, 28. Oktober 2016 um 20 Uhr

Politisches Kabarett

Jetzt wird's gewöhnlich

Christoph Tiemann

Sich an etwas zu gewöhnen, ist gemütlich und mag durchaus von Vorteil sein - doch
ist es auch gefährlich. Denn die Gewöhnung ist der Aufregung Tod.
Tiemann kämpft in seinem aktuellen Programm mit jedem Mittel gegen das Gewöhnen in all
seinen Facetten zwischen Raumgestaltung und Religion.
Er tadelt punktgenau, schimpft treffsicher und fährt aus der eigenen Haut formvollendet in
eine andere: in die des Bayerischen Bierzelt-Grantlers, des österreichischen Kunstexperten oder
des schwedischen Dorfpolizisten.
Gut gelaunt und angriffslustig steigt er in den Ring, um den Blick auf allzu Alltägliches zu
schärfen. An beiden Händen: ein Fehdehandschuh gegen das Gewöhnen.


x


Samstag, 05. November 2016 um 20 Uhr

Plattdeutscher Leseabend

Dat aolle Platt

Günter Kröger und Heinz Winkelmann
Musik: Annegret Walkenhaus -Forner



Die Protagonisten gestalten einen plattdeutschen Leseabend und demonstrieren die ungebrochene Vitalität dieser ausdrucksstarken Spielart deutscher Zunge mit heiter-besinnlichen Geschichten, Gedichten und Anekdoten. Den Schwerpunkt des Programms bilden die Texte der Klassiker der Münsterländer Mundart wie Augustin Wibbelt, Andreas Rottendorf sowie andere namhafte Autoren.



x


Freitag, 11. November um 20 Uhr

Lauschsalon-Hörstück:

Geschichte eines ungestümen Herzens

Lauschsalon

Ein Hörstück über das Leben und Wirken deutschsprachiger Autorinnen während und nach der NS-Zeit; Ihr Leben und Schreiben während der Verfolgung durch das NSRegime, im Exil und in den Nachkriegsjahren.
Ein Abend mit Texten von Rose Ausländer, Gertrud Kolmar, Mascha Kaléko, Nelly Sachs und Johanna Moosdorf.
Trotz des düsteren Hintergrundthemas geben die Texte Mut, da der Abend neben der Historie, auch die Phantasie, die Stärke und den Mut der Frauen, ihr Alltagsleben, ihre Liebe in den Vordergrund stellt, von ihrer Leidenschaft zum Schreiben erzählt und dem daraus resultierenden öffentlichen Widerstand.



x


Sonntag, 13. November 2016 um 15 Uhr

Familientheater

Rumpelstilzchen

Figuren mbH

Es war einmal ein Müller der hatte eine wunderschöne Tochter, die Gretchen hieß, und eine große Windmühle. Wenn der Wind überhaupt nicht wehte, hatte der Müller frei, ging ins Wirtshaus, wo er so lange saß und ein Pint nach dem anderen trank, bis die anderen Handwerker und Bauern des Dorfes kamen. Wenn so viele Leute zusammen saßen, ging es nach kurzer Zeit hoch her. Jeder der Anwesenden wollte besser sein als der Andere.
„Meine Kuh gibt jeden Tag 100 Liter Milch un“ - „Ho, ho, meine
Hühner können sooo große Eier legen und die Hähne legen quadratische Eier.“ - „Ich hab sieben mit einem Streich erschlagen“
Bei so viel Prahlerei wollte unser Müller nicht hinten anstehen und
nach einiger Zeit stand unser Müller auf und sagte laut: „Meine schöne goldblonde Tochter kann Fäden spinnen, die wie Gold glänzen.“


x


Freitag, 18. November 2016 um 20 Uhr

Nur für kurze Zeit!

Vom Sinn und Charme des Endlichen

Arnim Töpel, Bluesdenker




Vor fünfzehn Jahren beschloss der gelernte Jurist und ehemalige Radio-Talker beim Südwestfunk Baden-Baden, beruflich auf die Bühne zu gehen. Gut 2500 Auftritte hat er seitdem zwischen Flensburg und Luzern absolviert. Schon sein Debüt-Programm „Sex ist keine Lösung.“ hat ihm den Deutschen Kleinkunstpreis eingebracht („für musikalische Klasse und sprachliche Eleganz“), die folgenden sieben haben seinen Ruf als „Ausnahmeerscheinung“, „Bluesdenker“ und „Philosoph unter den Kabarettisten“ in der deutschsprachigen Kleinkunstszene gefestigt. Seit einigen Jahren konzentriert er sich als MASTERBABBLER verstärkt auf seine Heimatregion, die Kurpfalz. Für seine Verdienste um die Sprache wurde er im Frühjahr 2014 mit der Hermann-Sinsheimer-Plakette ausgezeichnet. Verbreitetes Prädikat: wohltuend.


x


Freitag, 25. November 2016 um 20 Uhr

Kabarett

Stille Nacht bis es kracht

Tina Teubner





Weihnachten kommt. Ob wir wollen oder nicht. Wir können es lieben, wir können es hassen - der Erwartungsdruck bleibt. Grund genug, sich gründlich vorzubereiten. Tina Teubner, studierte Melancholikerin mit starker Tendenz zu humorvollen Lösungen, weiß: Wer den Weihnachts-GAU in all seinen Varianten schon vorher durchgespielt hat, ist gewappnet für das Fest der Liebe. Schenken, Essen, Trinken, Liedgut - und das alles im Angesicht des Erlösers: Diesen Wahnsinn übersteht nur, wer darüber lachen kann. Und wer selber kein Gedicht kennt, sollte wenigstens den Vortrag der Anderen stören.

Zwei Stunden Tina Teubner sind so schön wie die erste Liebe. So böse wie die geheimsten Wünsche. Und so wirksam wie zwei Jahre Couch.



:::


...