Kulturprogramm 2016



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Freitag, 25. November 2016 um 20 Uhr

Kabarett

Stille Nacht bis es kracht

Tina Teubner





Weihnachten kommt. Ob wir wollen oder nicht. Wir können es lieben, wir können es hassen - der Erwartungsdruck bleibt. Grund genug, sich gründlich vorzubereiten. Tina Teubner, studierte Melancholikerin mit starker Tendenz zu humorvollen Lösungen, weiß: Wer den Weihnachts-GAU in all seinen Varianten schon vorher durchgespielt hat, ist gewappnet für das Fest der Liebe. Schenken, Essen, Trinken, Liedgut - und das alles im Angesicht des Erlösers: Diesen Wahnsinn übersteht nur, wer darüber lachen kann. Und wer selber kein Gedicht kennt, sollte wenigstens den Vortrag der Anderen stören.

Zwei Stunden Tina Teubner sind so schön wie die erste Liebe. So böse wie die geheimsten Wünsche. Und so wirksam wie zwei Jahre Couch.

Eintritt: 24/21 €



:::2017



Boogielicious


Sonntag, 22. Januar 2017 um 11 Uhr

1.Musik-Abo-Veranstaltung

Boogie-Woogie

Boogielicious

Boogielicious gehört zu den ganz wenigen jungen europäischen Boogie Woogie und Blues Acts, die sich innerhalb kurzer Zeit und mit nur zwei Alben auf die vorderen Ränge ihres Genres vorgearbeitet haben. Die Live-Auftritte gerieten zu umjubelten Highlights der Konzertsaison und das Unternehmen "Boogielicious" bekam auch international eine neue Dimension. Neben erfolgreichen Konzerten in Deutschland konnte das Trio auch in den Niederlanden, Frankreich, Belgien und der Schweiz weitere Fans gewinnen. Mittlerweile ist Boogielicious zu einem der führenden europäischen Boogie Woogie Trios herangereift: Rein akustisch mit einem unverfälschten grundehrlichen runden und harmonischen Sound. Kurz gesagt, wie der Name schon andeutet: Köstlicher Boogie Woogie und mehr!!!



Eintritt: 18 €/16 €

Musik Abo: 29 €/25€
Boogielicious mit "Boogie-Woogie" am 22. Januar 2017 um 11 Uhr
dreimann mit "Jahr für Jahr" am 17. März um 20 Uhr


Sebastian Nitsch


Freitag, 27. Januar 2017 um 20 Uhr

Hellwachträumer

Sebastian Nitsch




Kabarett für ausgeschlafene Optimisten

Die Welt geht den Bach runter, aber wo kommt der Bach her? Sebastian Nitsch wandert mit uns bis zur Quelle des Irrsinns. Erwarten Sie keine empörten Moralpredigten. Stattdessen werden Sie sich lachend wiedererkennen und allem drohenden Übel etwas entgegensetzen können. Nitsch nimmt traumwandlerisch treffend unser Leben unter die Lupe, sammelt all die Steine, die wir uns selbst in den Weg legen und baut uns daraus ein Denkmal. Wir fallen Salto schlagend in unsere Abgründe, lachen unsere Schrulligkeiten aus und nehmen eine Überraschungstüte voller Verbesserungsvorschläge und Knallfrösche mit nach Hause.

Foto: Sebastian Burgold


Eintritt: 24/21 €


Martin Zingsheim


Samstag, 11. Februar 2017 um 20 Uhr

Kopfkino

Martin Zingsheim





Wäre Assoziations-Hopping olympisch, Martin Zingsheim könnte sich Hoffnung auf Medaillen machen. Im Sturm hat er die Kleinkunstszene erobert, zahlreiche Kabarettpreise eingeheimst und
den Sprung ins Radio sowie ins Fernsehen geschafft. Jetzt ist das 31 Jahre junge Ausnahmetalent aus Köln mit seinem neuen Soloprogramm auf Welttournee durch den deutschsprachigen Raum
und präsentiert eine rasante Ein-Mann-Show jenseits aller Schubladen. Die Dramaturgie des Abends folgt dem wilden Gedankenstrom des frisch promovierten Lockenkopfes. Ein sprachlich wie musikalisch virtuoses Abenteuer über Gott und die Welt, Liebe und Hass, Erziehung und Pauschalreisen. Grandios verkopft ringt Martin mit Protagonisten der Kulturgeschichte, kämpft gegen die musikalischen Folgen einer Kindheit in den 90ern, erklärt Veganismus zu einer rein lexikalischen Herausforderung und plant den Sturz des herrschenden Systems durch getanzte Revolution. Am Rande des Scharfsinns redet, spielt und singt sich der Senkrechtstarter durch seine eigenen Geistesblitze. Ist komisch, klingt aber so.

Foto: Tomas Rodriguez

Eintritt: 24/21 €




dreimann


Freitag, 17. Februar 2017 um 20 Uhr

2. Musik-Abo-Veranstaltung

Jahr für Jahr

dreimann

"Wir können nicht warten, bis wieder gute deutschsprachige Lieder geschrieben werden, wir müssen die Sache selber in die Hand nehmen." Aus einem Gespräch von Peer Christian Stuwe vor Gründung der Gruppe dreimann

dreimann - das ist:
Lyrik auf der Höhe der Zeit


dreimann - das sind:
balladenhafte Gesänge, erzählerisch, ernst und ironisch, heiter und hintersinnig, kritisch und absurd

dreimann - das sind:
selbstverfasste Texte, eigene Kompositionen und Lieder

dreimann - das sind:
Gesang, akustische Gitarren, Bass

dreimann - das sind:
Heide Bertram (Gesang, Improvisation, Tin Whistle)
Markus Daubenspeck (Gitarre)
Jürgen Hintz (Schlagzeug)
Uta Kröger (Bass)
Peer Christian Stuwe (Texte und Musik, Gesang, Gitarre)


Eintritt: 15 €/13 €

Musik Abo: 29 €/25€
Boogielicious mit "Boogie-Woogie" am 22. Januar 2017 um 11 Uhr
dreimann mit "Jahr für Jahr" am 17. März um 20 Uhr


Oliver Steller


Freitag, 10. März 2017 um 20 Uhr

Oliver Steller spricht und singt Dichterinnen

"Spiel der Sinne"

Oliver Steller, Bernd Winterschladen (Saxophon)



„Spiel der Sinne“ heißt unser Dichterinnen-Programm, bei dem 17 Dichterinnen vorkommen. Wir beginnen im Jahr 1180 mit dem ältesten deutschen Gedicht „Du bis min, ich bin din“. Keiner weiss, wer es geschrieben hat, aber eins ist mittlerweile sicher: Es stammt nicht, wie lange Zeit angenommen wurde, von einem Mann. Nein, an der Wiege der deutschen Dichtung steht eine Frau.
Weiter geht es mit Anna Louisa Karsch, die leider ein wenig in Vergessenheit geraten ist. Zu Lebzeiten war sie so bekannt, dass selbst der preußische König Friedrich II auf sie aufmerksam wurde. 1773 macht er ihr ein gönnerhaftes Geldgeschenk von 2 Talern. Sie bedankt sich mit einem Vierzeiler:

Zwo Taler gibt kein großer König,
die vergrößern nicht mein Glück.
Nein, sie erniedern mich ein wenig,
drum geb ich sie zurück.


Eintritt: 24/21 €


Mistcapala


Freitag, 17. März 2017 um 20 Uhr

Wurst statt Käse

Mistcapala



Musik allein ist den vier Herren von Mistcapala in ihrem Programm „Wurst statt Käse“ zu wenig - obwohl sie allesamt hervorragende Instrumentalisten sind, die mühelos und multiinstrumental quer durch die Musikgenres kobolzen. Armin Federl, Vitus Fichtl, Tom Hake und Tobias Klug aus Landsberg am Lech servieren ihre Musik als Dreingabe zu einem atemberaubenden Kabarett-programm, in dem es nur im übertragenen Sinne „um die Wurst geht“. Freche Texte, überraschende Erkenntnisse, skurrile Szenen kommen da zustande, feinsinnig und fetzig, virtuos und verschroben, dezent und herzerfrischend originell. Sie sehen eben alles einwenig anders und so propagieren die vier preisgekrönten Musikkabarettisten: „Wir können auch ohne Alkohol lustig sein, gehen aber lieber auf Nummer sicher“. Ob sie mit ihren Instrumenten an einem schweizer Grenzbeamten scheitern oder sich in den Untiefen des banalen Lebens verheddern: Was herauskommt, ist oft bemerkenswert, meistens wunderbar schräg und immer zum Brüllen komisch, eine ganz eigene Art musikalischen Humors. Mistcapala eben. Alles andere ist Käse.


Eintritt: 24/21 €


Turmalintheater


Freitag, 31. März 2017 um 20 Uhr

Die Marquise von O.

Turmalintheater



„In M., einer bedeutenden Stadt im oberen Italien, ließ die verwitwete Marquise von O., eine Dame von vortrefflichem Ruf, und Mutter von mehreren wohlerzogenen Kindern, durch die Zeitungen bekannt machen, dass sie, ohne ihr Wissen, in andere Umstände gekommen sei ...“ Rätselhaft beginnt Heinrich von Kleists Geschichte der Marquise von O. Wie kann eine „Dame von vortrefflichem Ruf ohne ihr Wissen“ schwanger werden?
Eine atemberaubende Folge von Ereignissen nimmt ihren Lauf. Ein Wechselbad von komischen, spannenden und überraschenden Augenblicken zieht den Zuschauer in den Bann der vielleicht ungewöhnlichsten Geschichte einer Liebe.
Und er sieht, wie eine Frau zwischen gesellschaftskonformem Verhalten und „ihrem innersten Gefühl“ schwankt und zu scheitern droht. Erst als sie endgültig entschlossen ist ihrem Gefühl zu folgen, scheint sich das Verwirrspiel zu lösen. Und da ereignet sich das Unerwartete ...


Eintritt: 18/16 €


Dichtungsring


Freitag, 28. April 2017 um 20 Uhr

Ennigerloher Dichtungsring

Wort und Musik



Der "Ennigerloher Dichtungsring" ist eine von der "Alten Brennerei", dem Kulturzentrum der Stadt Ennigerloh, jährlich ausgerichteter Lyrik-Wettbewerb, der sich im Laufe seiner Geschichte zu einem außergewöhnlichen Publikumserfolg entwickelt hat und aus dem Kulturkalender der Stadt Ennigerloh nicht mehr wegzudenken ist. Die regionale Tageszeitung  "die glocke" ist seit Bestehen des "Dichtungsrings" Begleiter der Veranstaltungsreihe. Für musikalische Intermezzi sorgen Johannes Schäfermeyer, Klavier und Dieter Novak, Schlagzeug.


Eintritt: 10/8 €





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