Kulturprogramm 2017





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dreimann


Freitag, 17. Februar 2017 um 20 Uhr

Jahr für Jahr

dreimann

"Wir können nicht warten, bis wieder gute deutschsprachige Lieder geschrieben werden, wir müssen die Sache selber in die Hand nehmen." Aus einem Gespräch von Peer Christian Stuwe vor Gründung der Gruppe dreimann

dreimann - das ist:
Lyrik auf der Höhe der Zeit


dreimann - das sind:
balladenhafte Gesänge, erzählerisch, ernst und ironisch, heiter und hintersinnig, kritisch und absurd

dreimann - das sind:
selbstverfasste Texte, eigene Kompositionen und Lieder

dreimann - das sind:
Gesang, akustische Gitarren, Bass

dreimann - das sind:
Heide Bertram (Gesang, Improvisation, Tin Whistle)
Markus Daubenspeck (Gitarre)
Jürgen Hintz (Schlagzeug)
Uta Kröger (Bass)
Peer Christian Stuwe (Texte und Musik, Gesang, Gitarre)


Eintritt: 15 €/13 €



Oliver Steller

Kooperationsveranstaltung zum Internationalen Frauentag mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Ennigerloh

Freitag, 10. März 2017 um 20 Uhr

Oliver Steller spricht und singt Dichterinnen

"Spiel der Sinne"

Oliver Steller, Bernd Winterschladen (Saxophon)



„Spiel der Sinne“ heißt unser Dichterinnen-Programm, bei dem 17 Dichterinnen vorkommen. Wir beginnen im Jahr 1180 mit dem ältesten deutschen Gedicht „Du bis min, ich bin din“. Keiner weiss, wer es geschrieben hat, aber eins ist mittlerweile sicher: Es stammt nicht, wie lange Zeit angenommen wurde, von einem Mann. Nein, an der Wiege der deutschen Dichtung steht eine Frau.
Weiter geht es mit Anna Louisa Karsch, die leider ein wenig in Vergessenheit geraten ist. Zu Lebzeiten war sie so bekannt, dass selbst der preußische König Friedrich II auf sie aufmerksam wurde. 1773 macht er ihr ein gönnerhaftes Geldgeschenk von 2 Talern. Sie bedankt sich mit einem Vierzeiler:

Zwo Taler gibt kein großer König,
die vergrößern nicht mein Glück.
Nein, sie erniedern mich ein wenig,
drum geb ich sie zurück.


Eintritt: 24/21 €


Mistcapala


Freitag, 17. März 2017 um 20 Uhr

Wurst statt Käse



Musik allein ist den vier Herren von Mistcapala in ihrem Programm „Wurst statt Käse“ zu wenig - obwohl sie allesamt hervorragende Instrumentalisten sind, die mühelos und multiinstrumental quer durch die Musikgenres kobolzen. Armin Federl, Vitus Fichtl, Tom Hake und Tobias Klug aus Landsberg am Lech servieren ihre Musik als Dreingabe zu einem atemberaubenden Kabarett-programm, in dem es nur im übertragenen Sinne „um die Wurst geht“. Freche Texte, überraschende Erkenntnisse, skurrile Szenen kommen da zustande, feinsinnig und fetzig, virtuos und verschroben, dezent und herzerfrischend originell. Sie sehen eben alles einwenig anders und so propagieren die vier preisgekrönten Musikkabarettisten: „Wir können auch ohne Alkohol lustig sein, gehen aber lieber auf Nummer sicher“. Ob sie mit ihren Instrumenten an einem schweizer Grenzbeamten scheitern oder sich in den Untiefen des banalen Lebens verheddern: Was herauskommt, ist oft bemerkenswert, meistens wunderbar schräg und immer zum Brüllen komisch, eine ganz eigene Art musikalischen Humors. Mistcapala eben. Alles andere ist Käse.


Eintritt: 22/19 €


Bloodymary


Freitag, 24. März 2017 um 20 Uhr

Komfortzone




Hart und unablässig hat Steffi dafür gearbeitet, dass sie sich ihre individuelle Komfortzone leisten kann. Sie frönt der Landlust im selbstgeschaffenen Gartenparadies, schwitzt im Wellnesstempel und optimiert sich in der Chillinglounge. Sie will ihre Komfortzone nicht mehr missen. Doch was passiert, wenn wildfremde Menschen ihre Komfortzone besetzen? Da kippt die Laune und der Ärger wächst. „Komfortzone“ beschäftigt sich mit dem Teilen und mit den Abgründen unserer Persönlichkeit, wenn wir etwas abgeben sollen. All das in bekannter Bloodymarymanier – selbstkritisch; humorvoll und gefährlich deutlich.


Eintritt: 15/12 €

Turmalintheater


Freitag, 31. März 2017 um 20 Uhr

Die Marquise von O.



„In M., einer bedeutenden Stadt im oberen Italien, ließ die verwitwete Marquise von O., eine Dame von vortrefflichem Ruf, und Mutter von mehreren wohlerzogenen Kindern, durch die Zeitungen bekannt machen, dass sie, ohne ihr Wissen, in andere Umstände gekommen sei ...“ Rätselhaft beginnt Heinrich von Kleists Geschichte der Marquise von O. Wie kann eine „Dame von vortrefflichem Ruf ohne ihr Wissen“ schwanger werden?
Eine atemberaubende Folge von Ereignissen nimmt ihren Lauf. Ein Wechselbad von komischen, spannenden und überraschenden Augenblicken zieht den Zuschauer in den Bann der vielleicht ungewöhnlichsten Geschichte einer Liebe.
Und er sieht, wie eine Frau zwischen gesellschaftskonformem Verhalten und „ihrem innersten Gefühl“ schwankt und zu scheitern droht. Erst als sie endgültig entschlossen ist ihrem Gefühl zu folgen, scheint sich das Verwirrspiel zu lösen. Und da ereignet sich das Unerwartete ...


Eintritt: 18/16 €


Dichtungsring


Freitag, 28. April 2017 um 20 Uhr

Ennigerloher Dichtungsring 2017

Wort und Musik



Der "Ennigerloher Dichtungsring" ist eine von der "Alten Brennerei", dem Kulturzentrum der Stadt Ennigerloh, jährlich ausgerichteter Lyrik-Wettbewerb, der sich im Laufe seiner Geschichte zu einem außergewöhnlichen Publikumserfolg entwickelt hat und aus dem Kulturkalender der Stadt Ennigerloh nicht mehr wegzudenken ist. Die regionale Tageszeitung  "die glocke" ist seit Bestehen des "Dichtungsrings" Begleiter der Veranstaltungsreihe. Für musikalische Intermezzi sorgen Johannes Schäfermeyer, Klavier und Dieter Novak, Schlagzeug.


Eintritt: 10/8 €





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